Was ich kriegen will, das hab' ich nicht

Der Einfluss indischer Musik auf westliche Musiker


I - Going back to my Roots (and back again)

Viele Kinder indischer Einwanderer suchen in Großbritannien nach gesellschaftlicher Anerkennung. In den 90er Jahren setzten sich die Musiker unter ihnen bewusst mit ihren indischen Wurzeln auseinander. In der Popmusik und im dance-orientierten Bhangra hatten sie damit mitunter großen Erfolg. Auch in den Hitparaden der USA war indische Musik einen Sommer lang vertreten. Seit das Sample eines alten Bollywoodfilms 2002 in einem Hip Hop-Track auftauchte, gehörten indische Vocals in verschiedenen Ausprägungen zum Standard - zumindest bis den Produzenten eine Klage über 500 Mio. Dollar ins Haus flatterte.




II - Around the World

Mitte bis Ende der 60er Jahre fühlten sich viele westliche Musiker von der spirituellen Komponente indischer Musik angezogen. Angefangen beim von den Beatles eingeleiteten Siegeszug der Sitar im Westen und Timothy Learys League of Spiritual Discovery bis hin zu den amerikanischen Minimalisten um La Monte Young und Terry Riley und deren 1970 begonnene Freundschaft zu Pandit Pran Nath, dem 'nackten Sänger aus der Höhle von Tapkeshwar'. Im Laufe der 70er Jahre zeigten einige westdeutsche Musiker ein ähnlich großes Interesse an indisch inspirierten Rückzugsräumen wie japanische Produzenten zu Beginn des neuen Milleniums.



Dauer: jeweils ca. 1 Stunde (mit Musik)





Bild: www.sohoroadtothepunjab.org


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