Hajsch - 1992

Interessant, in welch tief experimentellen Gefilden sich der Kölner Musiker Hajsch 1992 rumgetrieben hat, obwohl rund um ihn Begriffe wie Rave und Jungle Hochkonjunktur hatten. Beim Hören der vorliegenden Wiederveröffentlichung des einst auf Vinyl erschienenen Albums bleibt einem fast die Luft weg. Man trifft auf abstrakte Klänge, die sich zunächst gewichtig und ruhig wie ein Berg einführen und sodann mittels wohlkalkulierter, langsamer Veränderungen auf unterschiedliche Weise Spannungsfelder zwischen atonaler und ambienter Schönheit ausloten. Jeder der fünf Tracks streckt einem in charakterstarker Form die Hand entgegen, nach der man gerne greift. (01/03)

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