Pita - Get down

Schon wieder neues von der Twisted Harddisk! Auch wenn beide Seiten nahezu freundlich oder sogar elegisch beginnen, spielen sich die übrigen Tracks in unübersichtlichen, vertrackteren Dimensionen ab, behalten jedoch stets den Kopf über der Wasseroberfläche. Oftmals poltern sie nach allen Seiten, so als wollten sie sich befreien und wüssten noch nichts von ihrem neuen Dasein jenseits der Festplatte und der damit verbundenen Aufgabe des Fragezeichenformulierens. Tracks, deren Stärke nicht auf etwaiger Fiesheit oder Brachialität der Klänge beruht, sondern auf der Vielschichtigkeit der unberechenbaren Versatzstücke, die sich kontrolliert zu Gebilden zusammenfügen und einem öfters ein Schmunzeln ins Gesicht zaubern. (09/02)

Pita - Get off

Angesichts der recht ambienten Einleitung könnte man auf den Gedanken kommen, dass Pita plötzlich weich geworden wäre, aber das hier ist einfach nur deep und bereitet den Weg für eine knappe halbe Stunde vorwiegend elegischen Noise. Anwandlungen davon gab es schon auf anderen Veröffentlichungen, nun verfolgt er diesen Faden einmal ausführlicher. Stellenweise vertraute Sounds fügen sich in wechselnden Umgebungen zu Bildern, die irgendwo anfangen, dann weitergehen, unterwegs neue Aspekte aufgreifen und sich schließlich auflösen. Konstrukte, die eine Aura aus Reife und Lässigkeit umgibt. Kontrollierter hat Noise selten geklungen. (02/05)


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