Scanner - lauwarm instrumentals

Ob der Titel nun verkaufsfördernd gewählt ist, mag dahingestellt sein. So ganz instrumental geht es hier jedenfalls nicht zu, wird doch gleich zu Beginn erst einmal ordentlich geflüstert, bis sich nach knapp zwei Minuten eine dieser für Scanner typischen Flächen einstellt, die in mir immer ein fades Gefühl von öder Leere erzeugen. Die folgenden Tracks gestalten sich ähnlich billig und gänzlich ohne Überraschungen, bis auf den negativen Klimax von in einen Drum'n'Bass-Track eingestreuten Gitarrenfeedbacks. Ein trauriges Kapitel, was von Robin Rimbaud übrigbleibt, wenn er auf das Agieren mit seiner Antenne verzichtet, was ja an sich ein begrüßenswertes Unterfangen ist. Ob der nächste Release dann nach kaltem Kaffee benannt wird? (10/99)

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